Auf dieser Seite werden aktuelle Angebote für SEPs, Bachelorarbeiten,
Diplomarbeiten, Masterarbeiten und Tätigkeiten für studentische Hilfskräfte
angeboten. Unabhängig von den hier aufgelisteten Themen bietet es sich aber
auch an, direkt am Lehrstuhl bezüglich entsprechender Arbeiten anzufragen.
In der Regel sind die zu vergebenden Arbeiten eng mit den Forschungsgebieten
des Lehrstuhls verknüpft, die Sie über folgenden
Link einsehen können.
Über aktuelle Themen und mögliche Aufgabenfelder können Sie sich auch in der
wöchentlich stattfindenden AG Datenbankforschung
informieren.
Im Sekretariat bei Frau Kollmann
erhalten Sie ein Merkblatt zur Vergabe einer Diplomarbeit / Bachelorarbeit / Masterarbeit
an unserem Lehrstuhl.
Für weitere Stellen bitte direkt am Lehrstuhl nachfragen.
Was Sie mitbringen sollten:
Für weitere Arbeiten bitte direkt am Lehrstuhl nachfragen (Einige Diplom/Masterarbeiten können auch als Bachelorarbeiten bearbeitet werden).
Die Themen im Einzelnen:
1. Analyse des Parallelisierungspotentials von Diensten für große
Datenmengen
Bei den in der Langzeitarchivierung anstehenden Diensten ist das
Parallelisierungspotential nicht klar. Was sind typische Datenmengen
und -formate? Welche zeitlichen Anforderungen gibt es? Liegen die Daten
schon verteilt vor? Gibt es Randbedingungen, die die
Parallelisierungsmöglichkeiten einschränken? Neben diesen
allgemeinen Überlegungen sollen folgende konkreten Aspekte erledigt werden:
a. Auswahl und Implementierung eines konkreten Dienstes (z.B. Formatkonvertierung) und Parallelisierung nach WissGrid (Diensteframework)-Vorgaben
b. Vergleiche (z.B. Performance, Benutzerkomfort) mit anderen Techniken wie
Eucalyptus oder
Hadoop
2. Data Co-Allocation & Scheduling
In verteilten Umgebungen, z.B. im Grid oder in Clustern, muss man sicher
stellen, dass die für eine Programmausführung notwendigen
Ressourcen und Daten im erforderlichen Umfang, zur rechten Zeit und auf den
richtigen Rechnerknoten zur Verfügung stehen. Hierfür benötigt
man Reservierungen, die in den Scheduler einzubinden sind. In der Arbeit
sollen die aktuellen Konzepte für co-allocation, speziell auch im
Hinblick auf Daten, zusammengestellt und ihre Anwendbarkeit für die
Langzeitarchivierung in WissGrid untersucht werden. Neben diesen allgemeinen
Überlegungen sollen folgende konkreten Aspekte erledigt werden:
a. Analyse und Definition möglicher Erweiterungen für existierende
Scheduler, z.B. GridWay
b. Analyse und Definition notwendiger Erweiterungen f¨r die Einbindung
ins WissGrid Diensteframework
3. Service Registry im WissGrid Diensteframework
Die verfügbaren Langzeitarchivierungsdienste sollen langfristig in
einem Katalog abgespeichert werden und für die Nutzer durch
Suchkriterien auffindbar sein. Hierbei spielen auch Sicherheitsaspekte
eine Rolle, um das Vertrauen der Nutzer in die Dienste zu stärken. Die
Architektur hierfür sollte so offen ausgelegt werden, dass die vom
Partnerprojekt WisNetGrid - Networks
of Knowledge in the Grid geplante Service Registry an das WissGrid
Diensteframework angedockt werden kann. Bei der Erstellung des Konzeptes
sind insbesondere folgende konkreten Aspekte genau auszuführen und
prototypisch zu implementieren:
a. Auswahl/Ansteuerung der Dienste
b. Verbindung zu WisNetGrid
Wir bieten Diplomarbeiten / Masterarbeiten im Rahmen eines Projekts mit HP Labs Bristol an. Die aktuell angebotenen Themen finden Sie hier.
Das Projekt wird in Kooperation mit HP Labs in Bristol durchgeführt und es ist vorgesehen, dass die Diplomarbeiten in Bristol, England durchgeführt werden. Für den Studenten bietet die Arbeit viele Vorteile:Was Sie mitbringen sollten:
Radio Frequency Identification (RFID) entwickelt sich zu einem wichtigen Werkzeug bei der Überprüfung und Auswertung von Wertschöpfungsketten. Als Nachfolger des klassischen Barcodes lassen sich mit RFID-Transponder versehene Artikel auch ohne Sichtverbindung zum Leser erfassen. Die Erfassung der Wege, die die einzelnen Produkte durchlaufen führt zur Ansammlung riesiger Datenmengen. Die Herausforderung besteht darin, die Daten so abzuspeichern, dass keine Informationen über die Pfade verloren gehen, die Datenmenge aber möglichst effizient abzuspeichern, damit eine effiziente und zeitnahe Auswertung ("Real-World Awareness") auf diesen Daten möglich ist.
Ein in der Betriebswirtschaft üblicher Verlauf für Produkte ist "baumartig". Das heißt, ein Produkt wird in einer Fabrik hergestellt und wird über Zentral- und Zwischenlager zum Endkunden gebracht. Üblicherweise reisen Produkte nicht allein sondern in Gruppen, die von Station zu Station kleiner werden. So werden große Mengen eines Produkts von der Fabrik auf Zentrallager verteilt. Von dort gehen sie an weitere Zwischenlager, bevor sie den Endkunden (bzw. die Geschäfte) erreichen.
Für dieses Szenario wurde am Lehrstuhl ein System entworfen und prototypisch implementiert, das die Baumeigenschaft zur effizienten Speicherung der Daten ausnutzt. Aktuelle Daten werden in Caches vorgehalten und in regelmäßigen Abständen in ein Data Warehouse propagiert. Im Data Warehouse werden kontinuierlich und inkrementell die Wege, die eine Menge von Artikeln zurückgelegt hat, aktualisiert und den einzelnen Artikeln zugeordnet. Für einen ersten Prototypen wurden hierbei einige vereinfachende Annahmen getroffen.
Die Aufgabenstellung für diese Diplom-/Masterarbeit besteht nun darin, ausgehend von dem bisherigen Modell ein Datenmodell zu entwickeln, das einen allgemeineren Fall unterstützt. So ist ein "Post"-Szenario denkbar, bei dem Briefe von verteilten Briefkästen eingesammelt und an ein zentrale Vertriebsstation gesendet werden. Von dort werden die Sendungen dann aufgeteilt und an andere Vertriebsstationen geschickt, von wo aus sie dann an die Empfänger gehen. Das entwickelte Datenmodell zum Speichern dieser Pfade soll dann prototypisch implementiert und evaluiert werden.
Die Arbeit findet am Lehrstuhl in Kooperation mit SAP statt. Vorausgesetzt sind gute Kenntnisse in Java, sowie ein Gespühr für objektorientierten und relationalen Entwurf. Teile der Implementierung erfolgen als Stored Procedure im Data Warehouse. Zum Einsatz kommt hier Oracle mit seiner Programmiersprache PL/SQL.
Was Sie mitbringen sollten:
In Zusammenarbeit mit Siemens Corporate Technology werden an den Lehrstühlen Informatik III (Datenbanken) und Informatik VI (Echtzeitsysteme und Robotik) neue Konzepte zur Datenverarbeitung und Administrierung von Sensor/Aktor Netzwerken untersucht. Sensor/Aktor Netze bestehen aus einer Vielzahl Kleinstcomputer die kabelgebunden oder drahtlos miteinander agieren um Mess- oder Regelungsaufgaben wahrzunehmen.
Für ein konkretes Beispiel im Bereich der Heimautomatisierung sind studentische Arbeiten (BA, SEP, DA, MA) in folgenden Bereichen zu vergeben:
Was Sie mitbringen sollten:
Für weitere Arbeiten bitte direkt am Lehrstuhl nachfragen.